In 60 Sekunden einzuschlafen klingt verlockend, ist aber nicht immer realistisch. Normalerweise benötigt das Gehirn etwas Zeit, um vom Wachzustand in den Schlaf zu wechseln. Trotzdem existieren Methoden, mit denen man das Nervensystem in sehr kurzer Zeit beruhigen kann und die die Chance deutlich steigern, binnen kürzester Zeit einzuschlafen.
Lege dich gemütlich hin und mache die Augen zu. Fange an, die Gesichtsmuskeln bewusst zu entspannen, vor allem im Bereich von Stirn, Kiefer und Zunge. Wenn diese Zonen sich lockern, geschieht es oft automatisch mit dem restlichen Körper. Indem wir bewusst loslassen, signalisieren wir dem Gehirn, dass keine Gefahr droht.
Eine langsame Atmung ist eine der effektivsten Methoden, um den Körper zu beruhigen. Atme durch die Nase tief ein und atme durch den Mund langsam wieder aus. Verlängere die Ausatmung, da sie den beruhigenden Teil des Nervensystems aktiviert. Bereits nach wenigen Atemzügen reduziert sich die innere Anspannung merklich.
Zimmer abdunkeln (Handyhelligkeit ganz runter, ideal: weg)
Körper warm, Raum eher kühl: Decke ok, Fenster kurz kippen, wenn’s stickig ist
Nimm einen Zettel/Notiz-App und schreib:
Alles, was im Kopf kreist (Stichworte reichen)
Daneben: “Morgen 10:00” (oder irgendeine Uhrzeit)
Mach physiologisches Seufzen:
2x kurz durch die Nase einatmen (zweiter Einatmer füllt “den Rest”)
dann lang durch den Mund ausatmen (Wiederhole 5 – 10x)
Das wirkt oft schneller als “komplizierte” Atemtechniken